Mit dem „Haus“ auf Reisen – Mega Mobile

Urlaub mit dem Wohnmobil liegt im Trend. Wer mit dem eigenen „Haus“ auf Reisen geht, ist nicht an einen bestimmten Ort gebunden und kann abseits der touristischen Pfade auf Entdeckungsreise gehen. Den Reisetrend haben auch die Hersteller von Wohnmobilen erkannt und bringen immer größere und luxuriösere Versionen auf den Markt.

Mega Mobile: Länger, schwerer und luxuriöser

Wie ein großer Reisebus wirken Mega Mobile von außen. Über 13 Meter lang sind die größten Wohnmobil-Modelle. Die meisten tragen das Label „Made in USA“, und im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sind sie immer öfters auf den Straßen zu sehen. Zwar wird die Stellplatzsuche mit diesen Mega-Gefährten nicht einfacher, doch diesen vermeintlichen Nachteil nehmen die Käufer gern in Kauf. Luxus wird immer wichtiger, und die meisten Fahrzeuge gleichen im Inneren eher einem Einfamilienhaus, als einem Camper.

Mit den Ansprüchen steigen nicht nur die Preise für die Luxusliner, sondern auch der Komfort. Ledersofas, Marmorböden, Glasvitrinen und Multimediageräte gehören in Mega Mobilen längst zur Standardausstattung. Dass ein frei stehendes Doppelbett, das von drei Seiten zugänglich ist, die einst schmalen Liegepritschen abgelöst hat, verwundert vor diesem Hintergrund nicht. Luxus dominiert die gesamte Inneneinrichtung der Mega-Mobile. Drehbare Duschtüren, hochwertige Küchenbereiche mit Kühlschrank inklusive Eisspender und Fußbodenheizung – nichts scheint in der Gegenwart unmöglich bei den rollenden „Häusern“.

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Führerscheinklasse beachten

Wer mit einem Wohnmobil auf Reisen gehen will, muss die seit 1999 geltenden Führerscheinregeln beachten. In der Führerscheinklasse B ist das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs auf 3,5 Tonnen begrenzt. Dieses Gewicht überschreiten bereits kleine und mittelgroße Wohnmobile locker. In den Führerscheinklassen C und C1 liegt das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs bei 7,5 Tonnen. Da die bis zu 13 Meter langen Wohlfühlmobile jedoch bis zu 13 Tonnen Gewicht auf die Waage bringen, kommt die fahrbare Luxus-Variante in Europa wohl nur recht selten für einen Urlaub in Frage. Nähere Informationen zu diesem Thema halten die Aussteller auf der virtuellen Reisemesse für Sie bereit. 

Liegt das Gewicht des Caravans ohnehin schon oberhalb von 7,5 Tonnen, verfahren die meisten Käufer oder Mieter nach dem Motto: „Wenn schon, denn schon“. Flachbildfernseher, elektrisch verstellbare Sessel, Espresso-Automaten und ein Frischwassertank mit einem Fassungsvermögen von bis zu 400 Litern können auf Wunsch eingebaut werden. Einziges Hindernis ist die auf deutschen Straßen zugelassene Maximalbreite des Fahrzeugs von 2,55 Metern. Doch selbst dafür haben einige Hersteller eine Lösung parat. Bei Bedarf kann auf dem Standplatz ein Erker ausgefahren werden, wodurch sich die Breite um einen halben Meter erhöht.

Trend bei Mega Mobilen: Sitzgruppen mit Längsbänken

Ein neuer Trend, der seit wenigen Jahren im Wohnmobil-Bau Einzug gehalten hat, ist die Ausstattung mit Längsbank-Sitzgruppen. Dabei stehen sich zwei Längsbänke hinter dem Cockpit gegenüber. In der Mitte befindet sich ein Tisch, der eingeklappt oder im Boden versenkt werden kann. Auf diese Weise ist der freie Durchgang zum Fahrercockpit jederzeit gewährleistet. Dank dieser Bauweise wirkt der Innenraum wohnlicher, offener und gemütlicher. Ist man mit mehr als zwei Personen unterwegs, dienen die Längsplätze als Sitzplatz mit Sicherheitsgurt. Die Fahrersitze lassen sich drehen und dienen als zusätzliche Sitzgelegenheiten im Wohnmobil. 

Garagen für Fahrräder und Kleinwagen

Eine Garage für Fahrräder ist bei den meisten Wohnmobilen mittlerer Größe bereits an Bord. Der Trend geht in diesem Bereich zu einem größeren Platzangebot, sodass zusätzlich zu den Bikes auch Sportgeräte wie Surfboards, Campingmöbel und ein Vorzelt verstaut werden können. Verreist eine vierköpfige Familie mit dem Wohnmobil, werden generell hohe Anforderungen an die Größe der Garage gestellt. Noch exklusiver sind Mega Mobile ausgestattet, deren Kaufpreis leicht im siebenstelligen Bereich liegen kann. Diese Luxusgefährte habe eine Garage für einen Kleinstwagen gleich mit an Bord. Ein Smart oder ein Fiat 500 steht auf diese Weise am Ankunftsort als Ausflugsfahrzeug zur Verfügung, ohne dass sich der Tachostand während der Anreise geändert hat.

Die virtuelle Reisemesse

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