Herrchen und Hund – mit dem Vierbeiner am Strand

Ausgelassenes Herumtollen und ausgedehnte Spaziergänge am Meer – ein Strandurlaub mit Hund kann allen Freude machen. Ob Nordsee oder Adria, wer zusammen mit dem vierbeinigen Begleiter die schönsten Wochen des Jahres genießen will, muss sich an bestimmte Spielregeln und gesetzliche Bestimmungen halten. Bei uns erfahren Sie, worauf Sie bei einem Strandurlaub mit Hund achten müssen.

Strandurlaub mit Hund an der Nordsee

Die deutsche Nordseeküste bietet ideale Voraussetzungen für einen Strandurlaub mit Hund. Breite Strände mit ausgewiesenen Zonen für Hundehalter finden Sie von der dänischen Grenze bis zur Meeresbucht Dollart. In der Hauptsaison dürfen sich Hunde nur in den dafür vorgesehenen Bereichen aufhalten, in stark frequentierten Bereichen besteht permanent Leinenpflicht. Wichtig: Nach dem Bad in der Nordsee oder dem Apportieren von Holzstücken mit Wasserkontakt sollte dem Vierbeiner das Salz aus dem Fell gespült werden.

Hinweisschilder in Strandnähe weisen auf die Leinenpflicht in bestimmten Bereichen hin. Neben verschiedenen Strandabschnitten gilt dies auch öffentliche Einrichtungen wie Museen, Schlösser, Kirchen und Friedhöfe. Spenderboxen mit Kotbeuteln stellen die Nordsee-Gemeinden in der Regel an den Ufer- und Strandpromenaden auf.

Video: Urlaub mit Hund am Mittelmeer | Milka Mittwoch | KaroLovesMilka

Vergleichbar mit den deutschen Bestimmungen sind diejenigen an der dänischen und holländischen Nordseeküste. Hier finden Sie ausgewiesene Hundestrände, an denen Ihr Vierbeiner leinenlos im Sand spielen kann. Dass die Hinterlassenschaften des Tieres auch in den deutschen Nachbarländern beseitigt werden müssen, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. An vielen Stränden in den Provinzen Nord-Holland, Süd-Holland und Zeeland dürfen sich Vierbeiner nach 19 Uhr ohne Leine am Strand aufhalten.

Urlaub mit Hund an der Ostsee

Die deutsche Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein ist bei Hundebesitzern genauso beliebt wie die Nordseeküste. Vorteilhaft wirkt sich der geringere Salzgehalt aus. Die ausgewiesenen Hundestrände auf Rügen, Usedom und auf dem Festland befinden sich meistens etwas außerhalb der Ortsmitte und schließen sich oft direkt an den FKK-Bereich an. An den Strandpromenaden finden Sie auch hier Spenderboxen mit Kotbeuteln.

Hoch in der Gunst von Hundebesitzern stehen die Kaiserbäder auf der Insel Usedom, die Traumstrände auf der Insel Rügen und die landschaftlich reizvollen Regionen der Lübecker und Kieler Bucht. Wer den Strandurlaub mit Hund in Schleswig-Holstein verbringt, kann den Aufenthalt für einen Kurztrip nach Dänemark nutzen. Urlauber auf Usedom sind nur einen Katzensprung von der polnischen Grenze entfernt. Beste Reisezeit für einen Urlaub mit Vierbeiner ist die Vor- oder Nachsaison, wenn die Seebäder leerer sind.

Ferienhäuser und Ferienwohnungen: Unterkünfte im Strandurlaub mit Hund

Eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus sind die idealen Unterkünfte in einem Strandurlaub mit Hund. Zahlreiche Vermieter sind auf Gäste mit Haustieren eingerichtet und haben die Urlaubsdomizile mit den nötigsten Utensilien ausgestattet. Hundekorb und Fressnapf gehören oft zur Ausrüstung. Bestens geeignet sind Ferienhäuser, die auf einem eingezäunten Grundstück stehen. Ihr Vierbeiner kann in aller Ruhe die Gegend erkunden, ohne weglaufen zu können. Bei der Auswahl des Ferienhauses oder der Ferienwohnung sollten Sie darauf achten, dass der Boden nicht mit Teppichboden ausgelegt ist. Fliesen oder Laminat lassen sich deutlich leichter reinigen. Mehr Informationen zu hundefreundlichen Unterkünften halten die Anbieter auf der virtuellen Reisemesse für Sie bereit.

Strandurlaub mit Hund an der Adria

Die Adriaküsten Kroatiens und Italiens haben in der jüngeren Vergangenheit deutlich an Popularität unter Hundebesitzern gewonnen. In beiden Ländern gibt es mittlerweile ausgewiesene Hundestrände. An diesen Strandabschnitten kann sich Ihr Vierbeiner frei bewegen. An allen anderen Stränden sind Hunde in der Hauptsaison zwischen Mai und September nicht erlaubt. Wichtig ist, dass Sie den Vierbeiner sicher im eigenen Fahrzeug transportieren. Ist das Tier zu groß für eine Hundebox, muss der Fahrgastraum durch ein Trenngitter abgesperrt sein. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass der Hund nicht während der Fahrt nach vorn springen kann. Die Einreise darf nur mit einem vollständig ausgefüllten EU-Heimtierausweis erfolgen, in dem das Datum der letzten Tollwutimpfung vermerkt ist.

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